Freitag, 15. Mai 2015

Die weiteren Tage

Nach einem gechillten Tag in Maumere ging die Fahrt weiter in ein weiteres Kloster mit abartig geilem Ausblick. Spaziergang durchs Dorf zum Strand, abends den Sonnenuntergang bestaunt und morgens wieder früh los (meist 6:30 Frühstück, 7:00 Abfahrt).
Ankunft in "Moni", verschlafenes Nest dass einigen Touristen als Ausgangspunkt zum Kelimutu-Nationalpark dient. Ebenso uns. Hier sind die drei Kraterseen, die alle paar Monate oder Jahre ganz plötzlich ihre Farbe wechseln. Sonnenaufgangstour war geplant (Aufstehen 4 Uhr), dort dann leider nur Nebel und Wolken. Etwas frustriert fahren wir zurück (sind mit dem Auto hochgefahren, da es 1000höhenmeter mit starkem Gradient sind). Am Nachmittag (achja es ist ein Resting-Day) fahren wir nochmal hoch, Alex Charlie und ich sind clever genug unsre Bikes in den Pickup zu schmeißen. Oben grandiose Sicht, faszinierte Natur, und danach 1000Höhenmeter Abfahr mit wirklich unglaublichen Ausblicken über die Insel in der Abenddämmerung. Grandios.
Heute sind wir in "Ende" angekommen, bevölkerungsmäßig die größte Stadt hier. Und wir haben funktionierendes Wifi :)

Und jetzt das eigentliche, die Bilder:
Kelimutu Kraterseen

Amazing amazing amazing

Abfahrt von Kelimutu

Coole Kulisse, lässiges Outfit.

chillin' with the locals

niedliches Dorf, aufgeregte Kinder

again, chillin' with the locals

auch Reisterassen gibts hier

alle 50 Meter muss man anhalten und den Blick geniessen

my precious ride

Kraterseen Kelimut

Eine Sache fällt mir grad noch ein, relativ spassig: wirklich jeder männliche Bewohner der Insel rennt mit einer Machete rum, so ab ca. 6 Jahre. Das kann etwas befremdlich wirken, wenn eine Schulklasse völlig aufgeregt wegen der dämlichen Touristen die so arm sind dass sie sich kein Motorrad leisten können, hinter einem herrennt. Also 30 8 jährige mit riesigen Schwertern, schreiend hinter einem den Berg hochjagen. Gibt einem einen gewissen Geschwindigkeitsschub.
Davon abgesehen sind die Einheimischen unglaublich freundlich, sehr neugierig, warum man denn sowas komisches macht, und voller Bewunderung über die Aufgabe die man sich gestellt hat.

Bis denn,
Friedrich

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