Freitag, 10. April 2015

Gunung Bromo

Das war dann mal wieder ein etwas härterer Trip. 8:30 Abfahrt in Yogyakarta, nach 4h im gemütliche, semi-kühlen Minibus dann Wechsel in einen Reisebus mit defekter Aircon, keine Fenster zu öffnen und zwei kettenrauchenden Fahrern. Nach weiteren 7 Stunden Umstieg in einen ca 300 Jahre alten Minibus, bei dem erstmal das Frontlicht mit Ducttape repariert werden musste. Damit gings dann hoch in den Bromo.Tengger-Semeru Natinoal Park. Angenehme 10 Grad, Ankunft 22:30. Kurze Rindfleischsuppe, warme (!) Dusche, und für 4 Stunden ins Bett, Weckdienst kam um 3:30.
Los gehts mit dem Jeep zum Viewpoint 1, von dem man den Bromo, den Semeru und den Batok schön sehen kann. Die stehen alle in einem 10km durchmessenden Krater in der "sea of sand". Der Semeru ist aktiv und hat alle 30 Minuten eine kleine Eruption.
 Da waren die Sonnenstrahlen noch nicht überm Kraterrand. Hinten eine Eruption. Es hatte kuschelige 5°C auf dem Viewpoint.
Hier dann der Sonnenaufgang:

Links, dampfend, der Bromo, hinten der Semeru, unten der Batok.


 Nach dem Sonnenaufgang um 5:30 ging die Fahrt dann runter in die Sea of Sand, von wo aus man auf den Kraterrand des Bromo steigen kann (oder sich von einem Pferd hochschleppen lassen kann).
Links der Kraterrand, in der Mitte die Sea of Sand-

Der klassich.javanesische "Toothbrush-style".Haircut für Pferde. Scherz, das war nur ein einziges, sieht aber cool aus.

Auf dem Kraterrand des Bromo.



Was man auf den Bildern nicht sieht sind die 500 Jeeps, die die Touristenmassen da rumkutschieren. Auf dem Viewpoint war ein gedränge wie in Disneyland, und das in der low-season unter der Woche. Aber das ist auch verständlich bei diesem Anblick.

Danach zurück zum Hotel, kleines Frühstück und 4 Stunden fahrt nach Surabaya, dass ich nur als Zwischenstop nutze, morgen früh um 5:30 werd ich zum Flughafen fahren und nach Banda Aceh fliegen, am nordwestlichsten Zipfel von Sumatra. Am Sonntag dann mit der Fähre weiter nach Pulau Weh in eines der schönsten Tauchgebiete der Welt.
Bis denn
Friedrich



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